Hydrokultur und Hydrokultur-liebhaber hat andere Gründe als der fortgeschrittene Hydrokulturfreund, dieser wieder andere als der Hydrokulturgärtner |
| Hydrokultur heißt Wasserkultur H2O das Element dem wir unser Leben verdanken.
Besonders Büropflanzen fristen oft ein trostloses Dasein. Entweder fühlen sich zu viele Leute zuständig oder Hydrokultur heißt Wasserkultur. Im Fall bedeutet dies Hydrokultur heißt Wasserkultur für die Pflanzen oft, dass sie in einem ständigen Wasserbad stehen und im anderen, dass sie verdursten. Beides führt natürlich nicht dazu, dass solches Grünzeug kraftvoll wächst und gesund aussieht. Aber es gibt bekanntlich eine pflegeleichte Alternative: die Hydrokultur. Sie wissen schon: wenn die Pflanzen in solch kleinen Steinchen statt in Erde wurzeln. Diese Steinchen nennt man Blähton und sie sind nur das Substrat, in dem die Hydrokulturpflanzen sich mit ihren Wurzeln festhalten. Hydrokultur heißt Wasserkultur und das bedeutet, dass die Pflanze von einer flüssigen Nährlösung versorgt wird. Das ist eine Mischung aus einem speziellen Hydrokulturdünger, den man nur alle drei Monate dazu gibt, und Wasser. Pflanzen, die man für einen Hydrokultur-Topf haben möchte, müssen allerdings schon in Blähton - also als Hydrokultur-Pflanzen kultiviert - dass heißt angepflanzt - worden sein. Erdpflanzen einfach austopfen und dann in Hydrokultur einsetzen, das geht nicht. Um eine Schale mit Hydrokultur zu bepflanzen, brauchen Sie folgende Materialien: ein Gefäß aus Kunststoff oder Keramik, das wasserundurchlässig ist und in dem ständig Wasser stehen kann. Terracotta und andere Tongefäße oder solche aus Holz oder Korb eignen sich da nicht. den typischen Blähton. Das ist ein spezielles, poröses Tongranulat. Damit wird die für das Prinzip der Hydrokultur notwendige Wasserführung gewährleistet. Das Wasser steht nicht nur am Boden des Gefäßes, sondern klettert in den Kapillaren des Blähtons nach oben. speziellen Hydrokulturdünger, der die Pflanze mit allen nötigen Nährstoffen versorgt. Es gibt ihn als Langzeitdünger in körniger Form und wird einfach vor dem Giessen oben auf den Blähton gekippt und dann mit dem Wasser eingegossen oder als flüssigen Dünger, der bei jedem Giessen mit ins Wasser kommt. einen Wasserstandsanzeiger, der exakt anzeigt, wie viel Wasser den Pflanzen noch zur Verfügung steht. Drei Markierungen informieren über die Höhe der Nährlösung: Minimum, Optimum und Maximum. Wichtig ist nun, dass man Wasser bis zum Stand Optimum im Topf auffüllt und dann unbedingt wartet, bis es auf Minimum abgesunken ist und nicht zwischendurch immer wieder nachgießt. Pflanzen, die bereits als Hydrokulturpflanzen kultiviert worden sind und in einem mit kleinen Löchern ausgestanzten Plastikkörben stehen. Die Pflanzen werden dann - so wie gewünscht - in das Gefäß gestellt, dann stellt man den Wassersandsanzeiger dazu, fühlt die Lücken mit Blähton auf, gibt den Dünger und Wasser dazu. Fertig. Im Gegensatz zu Erdpflanzen müssen Sie Hydrokultur wesentlich seltener giessen, da die Pflanzen ja ein Wasserreservoir haben und Sie genau sehen, wie viel Wasser den Pflanzen noch zur Verfügung steht. Bei Erdpflanzen ist man da ja oft unsicher. Wem der Blähton nicht gefällt, der kann die Kügelchen mit dicken Steinen oben auf dem Topf verdecken. Und noch ein Gestaltungs-Tipp: Was bei Erdpflanzen eine schlammige Angelegenheit wäre, ist bei Hydrokultur kein Problem: Zimmerbrunnen und Wasserspiele nämlich. Leise plätscherndes Wasser entspannt bekanntlich und man fühlt sich gleich wohl. Zimmerbrunnen und Wasserspiele mit Hydrokulturpflanzen zu kombinieren, ist einfach, liegt voll im Trend und sieht dekorativ ist. Und den Blähton-Kügelchen macht der ständige Wasserstrom nichts aus. Kleine Zimmerbrunnen bietet jedes Gartencenter an, für größere Gefäße sollten Sie zunächst einen Gärtner um Rat fragen. Mehr Informationen zum Thema Hydrokultur erhalten sie bei der Firma Leni in Bergneustadt, einer Gärtnerei, die sich auf Hydrokulturpflanzen spezialisiert hat Ihre H2O-System aus Geesthacht bei Hamburg Norddeutschland |
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